Die Reihenhäuser

Auf einem Hügel sollte eine Siedlung entstehen. Diese sollte mit den für die 50er 60er Jahre typischen Arbeiterhäusern gebaut werden. Davon gibt es in Graz noch einige. Schnell hat sich gezeigt das dies aber mit einzellnen Häusern nicht machen lässt. Dafür hatte ich aus Papier ganz Grob vier Häuser zusammengeklebt. Einige Stellproben später hatten wie uns dann dazu entschieden sie als Reihenhäuser anzulegen. Wieder wurden Modelle aus Karton hergestellt. Diese haben mich aber nicht überzeugt. Das Projekt hat jetzt längere Zeit auf Eis gelegen. Dafür is t der Landschaftsbau gut vorangeschritten.

Mir graute davor all die Fenster und Türen zu machen. Der Farbauftrag war gelinde gesagt unansehnlich. Mit dem Dach und Kamin wollte ich mich garnicht mehr auseinander setzen. Jetzt kommt aber wieder mein 3D Drucker ins Spiel. Nachdem die Rechberghütte so gut funktioniert hatte, die Bedienung des Zeichenprogramms endlich gefunden war, wollte ich die Reihenhäuser ebenfalls drucken. Die Masse habe ich von den Kartonmodellen abgenommen und in das Zeichenprogramm übertragen.

hier ein paar Bilder von der stellprobe der Kartonmodelle

Fenster und Türen habe ich gleich eingebaut und auch die Balken habe ich direckt auf das Modell gezeichnet.

Die Ansichten zeigen das erste Reihenhaus ohne Balken und dann mit Balken. Das Haus ist eher in schlicher Art gehalten mit einfachen Fenstern und klasischen Balken.

Bei dem zweiten Reihenhaus sind die Fenster und Türen eher modern gehalten. Darum habe ich auch auf die Balken verzichtet. Mit dem Druck des ersten Gebäudes bin ich recht zufrieden. Die Zeit die zum Drucken verwendet wird ist aber sehr lang. mit fast fünf Stunden pro Haus ist der Prozess leider sehr intensiv. Aber nicht mit einem Kartonmodell zu vergleichen. Das Zeichnen für die vier Häuser hat fast 40 Stunden benötigt. Aber ich denke das Ergebnis kann sich sehen lassen.