Zehn Jahre (2016) ist es her das ich zu diesem Thema einen Betrag geschrieben habe. Mit „Die Brücken“ habe ich gezeigt wie ich die Auflager für die beiden Brücken gebaut habe. Heut möchte ich einiges an Arbeiten nachholen die in den letzten (leider) Jahren passiert sind. Dabei wird es in erster Linie um die große Stahlbrücke zum oberen Bahnhof gehen. Die Brücke selbst ist zwar eine Eigenlkonstruktion aber nicht von uns gefertigt.

Auf dem Bild ist die Brücke vor dem Einbau. Die filigrane, aus Metall gefertigte Konstruktion passt hervorragend in die geplante Landschaft. Auf diesem Bild ist auch der Styrodurkern mit der Gipsummantelung zu sehen. Aber bevor sie eingebaut werden kann muss erst einmal die Landschaft darum herum entstehen. Die Trassenführung ist bereits gebaut. Jetzt heisst es die Lücken mit Syrodur zu schließen. In diesem bereicht fährt der Zug einmal unter der Brücke durch, und einmal daneben und etwas tiefer auf den Hauptbahnhof hinaus. das bedeutet das auch drei Tunnelportale integriert werden müssen. Das Gelände ist in diesem Bereich wegen Platzmangel auch recht steil was eine steile Felswand zur Folge hat.




Nachdem alles gut duchgetrocknet ist, werden im nächsten Schritt noch Stützmauern und Tunnelportale eingebaut. Drei Portale, die ebenfalls aus Gips gemacht wurden haben wir direkt auf den Styrodur geklebt. Nach einer weiteren Trockenpause habe ich begonnen die Felsen mit Gips zu modellieren. Mit einem Stemmeisen habe ich die Struktur in den angezogenen aber noch nicht harten Gips geschnitten.





Das Bemahlen erfolgt ebenfalls in mehreren Schritten. Für die Bemahlung verwende ich Acrylfarben aus dem Künstlerbedarf.
- zuerst wird großflächig auf allen Felsen und Portalen ein Sandton aufgetragen
- Dann werden Akcente mit Ocker, Braun, Grün, Hell- und Dunkelgrau aufgetragen
- In mehreren Durchgängen wird mit einem schwarzen Wash ( Wasser, Schwarze Acrylfarbe und ein tropfen Spühlmittel) darüber gegangen um die Strukturen besser hervor zu heben und die Felsen dunkler zu machen.
- Das selbe habe ich dann noch mit einem hellgrauen Wash gemacht.
- Mit einem Borstenpinsel und hellgaruaer Farbe wurden die vorstehenden Kanten mittels Trocknbürsten aufgehellt.





Der restliche Styrodur wurde mit einem weiteren Experiment verkleidet um eine natürliche Landschaft zu bekommen. Dafür habe ich WC Papier geschräddert und zerfasert. Das wurde mit Gips und etwas Tapetenleim (trocken) vermischt. Diese Masse wurde mit Wasser vermengt und aufgetragen. Mit der Hand angeformt. Nach dem Aushärten ergab dies eine feste gut weiter zu bearbeitende Oberfläche. Durch den Leim läst sich die Masse sehr gut glatt streichen.

Hier sieht man gut den Unterschied. Auf der linken Seite ist die Masse nur mit Gips. Es bleibt eine stark bröselig wirkende Struktur.
Auf der rechten Seite wurde der Masse etwas Tapetenleimpulver zugefürgt. Dadurch läst sich die Masse sehr gut formen und glattstreichen. Feinere Struckturen wie Wagenspuren können so viel besser dargestellt werden. Der Vorteil ist das geringere Gewicht im vergleich zu reinem Gips. Der Nachteil, Bei großen Flächensickert das Wasser welches vom Papier aufgenommen wurde am untersten Ende heraus!
Nachdem die Überschwemmung gebannt war und alles gut durchgetrocknet war bekam der Untergrund noch Braune Farbe zur Grundierung verpasst und die erste Testfahrt konnte gemacht werden. Ein weiterer Separater Felsen entstand noch und dann wurde mit dem bepflanzen begonnen.






Der Bau dieses Abschnitts hat mir sehr viel Spass gemacht. Ich konnte wieder viele neue Verfahren ausprobieren und verbessern. Nach der Begrühnung hat die Brücke noch ein Facelift bekommen. Das ich leider nicht mit Bildern dokumentiert habe. Vielleicht reiche ich sie hier noch nach. Nach dem Einbau hat uns nicht gefallen das zu beiden Seiten der Geleise einfach nichts ist. In diesm Bereich werden Brücken oft mit Holz oder Metallplatten geschlossen um für mögliche Wartungsarbeiten Platz zu haben. Wir haben Dies mit Metallplatten gamacht in dem Wir Kartonstreichen (3Stück) grau eingfärbt haben und eingeklebt haben.
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